babyhase

Zu Beginn des neuen Kindergartenjahres dauert es eine ganze Weile bis alle angekommen sind. Es dauert unter Umständen bis zu einem halben Jahr. Das Gewöhnen an die neue Umgebung, die neuen Kinder, die neue Rolle innerhalb der Gruppe und die fremden Erwachsenen fordern so manchen Menschen heraus und bringen ihn an seine Belastungsgrenzen. Wie schön, dass zumindest den Kindern die sogenannte Eingewöhnungszeit zugestanden wird, wenn sie aus der Familie in eine institutionelle Betreuung wechseln.

Indianer19

Bevor ein Fest begangen werden kann braucht es nicht nur einen guten Grund, sondern auch eine Zeit der Vorbereitung. Unser Grund am Ende des Kindergartenjahres ist, dass die ältesten Kinder nach drei oder vier Jahren bei uns nach den Sommerferien in die Schule gehen dürfen. Sie haben jetzt so viel über sich gelernt, können und kennen jetzt so viele Dinge, dass sie die Anforderungen und Erwartungen des Schulalltags an sie, meistern können. Das ist ein sehr guter Grund zu feiern!

Unsere Vorbereitungen starten schon 5 Wochen vor dem Fest, denn es ist ein Indianerfest und Indianer benötigen so mancherlei Dinge: einen Indianernamen, ein Stirnband, eine Trommel, eine indianertypische Bekleidung, einen Indianertanz und eine Bola (zum Büffel jagen!). 

Matschmann52019

.....entstand in der vergangenen Waldwoche, die wir mindestens einmal im Jahr durchführen. Dazu starten wir um 9 Uhr mit Matschsachen und einem Frühstück ausgerüstet in den nahegelegenen Kottenforst. Dort suchen wir uns einen Platz, um zunächst gemeinsam zu frühstücken und nach 30 Minuten Fußweg muss das auch sein: keine 100 Kinderschritte von der Kita entfernt, schlägt das Anstrengungsbewusstsein bei den ersten Kindern Alarm. Es ist eine Herausforderung an seine 7 Sachen zu denken, sie selber auf dem Rücken zu transportieren, eine lange Strecke zu gehen, auf den Vordermann und die Nebenfrau zu achten, wenn man in der Gruppe geht, auf die letzten Paare zu warten, wenn man doch erstes Kind in der Reihe ist.... Das gemeinsame Ankommen, es sich gemütlich einrichten, zusammen beten und mit dem Essen zu beginnen ist ein ruhiger Start in der unbekannten Umgebung. Erst einmal ausruhen nach einem anstrengenden Marsch und erst einmal schauen, wo ich gelandet bin und überlegen, was ich hier gleich tun möchte.

Heuhpfer

"Oh, ein grünes Tier, das sechs Beine und lange Fühler hat - das ist doch keine Spinne!" Vielleicht hat das Kind genauso gedacht, vielleicht auch nicht. Festzuhalten ist, dass es keine Angst vor dem Tier hat, es neugierig betrachtet und sich von den kreischenden Kindern ("Tu das weg! Das ist giftig!") nicht aus seiner Ruhe bringen lässt.

In unserem Leitbild haben wir unter anderem das Draußensein als einen Hauptaspekt in unserer pädagogischen Arbeit gesetzt. Bei jedem Wetter und an jedem Tag sind wir mindestens eine halbe Stunde mit den Kindern in unserem Garten oder gehen mit ihnen in den Wald. Viele Kinder nutzen den Garten auch während der offenen Lernphase und gehen ohne Erziehende nach draußen.

 

Weidentipi

Schon lange suchen wir Erziehenden nach einem Häuschen oder einer ähnlichen installierbaren Versteck- bzw. Rückzugsmöglichkeit für die Kinder. In diesem Winter stieß eine Kollegin über das kostenlose Angebot, abgeschnittene Weidenzweige zur Weiterverarbeitung abzuholen. Zum Glück hat es in den letzten Wochen häufig geregnet, so dass die Stecken nicht austrocknen konnten. Und endlich konnten wir anfangen einen kreisförmigen Graben entlang der Markierung aus Sand zu buddeln. Schnell wurde klar, mit Sandschaufeln kamen wir gegen die ganzen Wurzeln und Steine nicht an! "Wir brauchen echtes Werkzeug!" stellten die Kinder fest und schlugen vor, die Gartenwerkzeuge aus dem Verkehrsübungsplatzhäuschen zu holen. Mit Spaten, Astschere, Gartenschäufelchen, Härkchen und Spitzhacke konnte die Erde nun gelockert, Wurzeln durchtrennt und tiefer in den Boden vorgedrungen werden. Schließlich brauchten wir mindestens 40 Zentimeter Tiefe, um den Weidenstecken eine gute Gelegenheit zum Wurzel bieten zu können!

Evangelische Kindertagesstätte Witterschlick
Witterschlicker Allee 4  
53347 Alfter   
mail:  info@ev-kitawitterschlick.de  
Tel: 0228-642551

Termine

22.07.-11.08.2019
Sommerferien

12.08.2019
Erster Kitatag nach den Ferien.

28.08.19
Anfangsgottesdienst mit Eltern um 9.00Uhr

03.09.19
Elternabend im Gemeindesaal um 19.30Uhr

15.09.2019
Gemeindefest ab 11.00Uhr in Röttgen.
Bitte tragen Sie sich für Salatspenden in die Liste an der Pinwand ein.

17.09.2019
Betriebsausflug der Kottenforstgemeinde. Die Kita bleibt geschlossen.

06.10.2019
Erntedankgottesdienst um 10.30Uhr
mit anschließendem Pizza- und Zwiebelkuchenessen im Gemeindesaal.

19. bis 27.10.2019
Herbstferien

23.12.19 bis 01.01.20
Weihnachtsferien

14.04. bis 17.04.20
Osterferien

18. bis 22.05.20
Waldwoche

05.06.20
Sommerfest von 15h bis 18h

13.07. bis 31.07.20
Sommerferien