Knoten

Im Kindergartenkalender befinden wir uns ungefähr in der Mitte des Jahres und nicht am Ende. Trotzdem ein Grund, um sich umzudrehen und zu schauen, was sich schon alles getan hat. So ist rein wissenschaftlich gesehen die Eingewöhnungszeit für 10 von 11 neuen Kindern vorbei. Es wird in der Forschung davon ausgegangen, dass sich junge Menschen nach ca. einem halben Jahr an die neuen Umstände - beispielsweise den Eintritt in die Kita verbunden mit der Wiederaufnahme der Berufstätigkeit von Mama oder Papa - gewöhnt haben. Rein praktisch und auf unsere reale Kitasituation gesehen, ist dies noch nicht bei allen 10 Kindern der Fall und das ist völlig in Ordnung. Denn schließlich ist es doch so, dass "in echt" jeder Mensch sein eigenes Tempo hat und somit seine eigene Zeitspanne benötigt, um sich an etwas Neues zu gewöhnen und die Umstände für sich akzeptiert hat.

Plastikmll

Mit dieser Frage startete in der letzten Woche ein Gespräch beim gemeinsamen Frühstück.

"Ja, klar!" entgegnete ich, woraufhin die prompte Ergänzung des Fragestellers folgte: "Mikroplastik ist SEHR schlecht!" Am Tisch war es daraufhin erstmal still. Wir aßen schweigend unsere Brote und die anderen Kinder blickten neugierig  zwischen uns hin und her. Unsere Betroffenheit oder vielleicht auch eine diewissenwaswasichnichtweiß -  oder eine hierpassiertgleichwas Schwingung schien anscheinend spürbar. Und dann ging es weiter: "Was ist denn Mikrosplastik?"  fragte ein anderes Kind in die Stille hinein.  "Das ist ganz kleines Plastik in deinem Körper! ÜBERALL!" erklärte der Experte. Das Kind bekam große Augen: "Aber ....,wenn Tiere Plastik essen sterben die!"  Und schwupsdiwups befand ich mich in einer höchstbrisanten Situation, die schnelles pädagogisches beruhigendes Handeln erforderlich machte, denn am Tisch schauten mich mehrere Kinderaugen ängstlich an: "Ja, Plastik ist SEHR schlecht und darum, wäre es am besten, kein Plastik mehr zu verwenden....Guck mal, du hast deinen Jogurth in einem Glas mitgebracht und ich hab eine Brotdose aus Metall. Das ist doch schonmal ein Anfang." 

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Es ist soweit: wir feiern Sankt Martin! Schon seit dem Reformationsgottesdienst steht die große Feuerschale vor der Kirche und wartet auf ihren Einsatz. In der Kita ist Laternenwerkstattzeit. Jedes Kind bastelt sich seine Laterne und darum ist jede Laterne etwas sehr besonderes. Selbst die jüngsten Kinder der Kita haben eifrig gekleistert, Pfeifenputzer gebogen und in prikelnadelkleine Löcher gesteckt oder Perlen aufgefädelt, Pappteller angemalt und mit Kleister und Glitzer verziert.

Kastanien650

Neben den Vorbereitungen für unser Erntedankfest bleibt zum Glück genügend Zeit, um in den Garten zu gehen. Auch wenn es regnet findet man uns zuverlässig ab 11 Uhr dort, manchmal auch schon früher. Der Zeitpunkt  hängt unter anderem davon ab, wie zügig alle 24 Kinder ihre Matschhosen und Gummistiefel finden und angezogen haben. Denn auch bei nassem Wetter sitzen die Kinder im Sandkasten, auf dem Baum oder in der Schaukel und da ist es sinnvoll Matschhosen anzuziehen........finden die Erziehenden.

Gerade die jüngeren Kinder der Gruppe haben im Flur- und Anziehgewusel viel zu beobachten und zu tun. Doch auch die anderen Kinder müssen sich an die Routine im Herbst erinnern: wo bekomme ich die Matschhose her, wer kann mir die vom oberen Haken herunterholen, wie sehen nochmal meine neuen Gummistiefel aus, warum sitzt jetzt ein anderes Kind auf MEINEM Platz, wieso Hausschuhe aufräumen, wie bekomme ich den Matschhosenverschluss zu, - oh nein - ich muss Pipi...usw. usw.

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Zu Beginn des neuen Kindergartenjahres dauert es eine ganze Weile bis alle angekommen sind. Es dauert unter Umständen bis zu einem halben Jahr. Das Gewöhnen an die neue Umgebung, die neuen Kinder, die neue Rolle innerhalb der Gruppe und die fremden Erwachsenen fordern so manchen Menschen heraus und bringen ihn an seine Belastungsgrenzen. Wie schön, dass zumindest den Kindern die sogenannte Eingewöhnungszeit zugestanden wird, wenn sie aus der Familie in eine institutionelle Betreuung wechseln.

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Bevor ein Fest begangen werden kann braucht es nicht nur einen guten Grund, sondern auch eine Zeit der Vorbereitung. Unser Grund am Ende des Kindergartenjahres ist, dass die ältesten Kinder nach drei oder vier Jahren bei uns nach den Sommerferien in die Schule gehen dürfen. Sie haben jetzt so viel über sich gelernt, können und kennen jetzt so viele Dinge, dass sie die Anforderungen und Erwartungen des Schulalltags an sie, meistern können. Das ist ein sehr guter Grund zu feiern!

Unsere Vorbereitungen starten schon 5 Wochen vor dem Fest, denn es ist ein Indianerfest und Indianer benötigen so mancherlei Dinge: einen Indianernamen, ein Stirnband, eine Trommel, eine indianertypische Bekleidung, einen Indianertanz und eine Bola (zum Büffel jagen!). 

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Evangelische Kindertagesstätte Witterschlick
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53347 Alfter   
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Tel: 0228-642551

Termine

ab 09.01.2020
Entwicklungsgespräche mit den Eltern der Mittelkinder. Bitte tragen Sie sich in die Terminliste an der Pinwand ein.

20.02.2020
Weiberfastnacht. Die Kita schließt um 12.30Uhr

24.02.2020
Rosenmontag. Die Kita bleibt geschlossen.

10.03.2020
Elternabend: "Mit Kindern über Gott und Glauben reden"

22.03.2020
Familiengottesdienst um 9.30Uhr

23. und 26.03.2020
Osterkörbchenbasteln mit (Groß-) Eltern um 14.30h

03.04.2020
Osterfrühstück

14. bis 17.04.2020
Osterferien

04. und 07.05.2020
Großelternnachmittage

18. bis 22.05.2020
Waldwoche

05.06.2020
Sommerfest von 15h bis 18h

26.und 27.06.2020
Indianderübernachtung der "Hüpfenden Eichhörnchen"

13.07. bis 31.07.2020
Sommerferien