Plastikmll

Mit dieser Frage startete in der letzten Woche ein Gespräch beim gemeinsamen Frühstück.

"Ja, klar!" entgegnete ich, woraufhin die prompte Ergänzung des Fragestellers folgte: "Mikroplastik ist SEHR schlecht!" Am Tisch war es daraufhin erstmal still. Wir aßen schweigend unsere Brote und die anderen Kinder blickten neugierig  zwischen uns hin und her. Unsere Betroffenheit oder vielleicht auch eine diewissenwaswasichnichtweiß -  oder eine hierpassiertgleichwas Schwingung schien anscheinend spürbar. Und dann ging es weiter: "Was ist denn Mikrosplastik?"  fragte ein anderes Kind in die Stille hinein.  "Das ist ganz kleines Plastik in deinem Körper! ÜBERALL!" erklärte der Experte. Das Kind bekam große Augen: "Aber ....,wenn Tiere Plastik essen sterben die!"  Und schwupsdiwups befand ich mich in einer höchstbrisanten Situation, die schnelles pädagogisches beruhigendes Handeln erforderlich machte, denn am Tisch schauten mich mehrere Kinderaugen ängstlich an: "Ja, Plastik ist SEHR schlecht und darum, wäre es am besten, kein Plastik mehr zu verwenden....Guck mal, du hast deinen Jogurth in einem Glas mitgebracht und ich hab eine Brotdose aus Metall. Das ist doch schonmal ein Anfang." 

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Es ist soweit: wir feiern Sankt Martin! Schon seit dem Reformationsgottesdienst steht die große Feuerschale vor der Kirche und wartet auf ihren Einsatz. In der Kita ist Laternenwerkstattzeit. Jedes Kind bastelt sich seine Laterne und darum ist jede Laterne etwas sehr besonderes. Selbst die jüngsten Kinder der Kita haben eifrig gekleistert, Pfeifenputzer gebogen und in prikelnadelkleine Löcher gesteckt oder Perlen aufgefädelt, Pappteller angemalt und mit Kleister und Glitzer verziert.

Kastanien650

Neben den Vorbereitungen für unser Erntedankfest bleibt zum Glück genügend Zeit, um in den Garten zu gehen. Auch wenn es regnet findet man uns zuverlässig ab 11 Uhr dort, manchmal auch schon früher. Der Zeitpunkt  hängt unter anderem davon ab, wie zügig alle 24 Kinder ihre Matschhosen und Gummistiefel finden und angezogen haben. Denn auch bei nassem Wetter sitzen die Kinder im Sandkasten, auf dem Baum oder in der Schaukel und da ist es sinnvoll Matschhosen anzuziehen........finden die Erziehenden.

Gerade die jüngeren Kinder der Gruppe haben im Flur- und Anziehgewusel viel zu beobachten und zu tun. Doch auch die anderen Kinder müssen sich an die Routine im Herbst erinnern: wo bekomme ich die Matschhose her, wer kann mir die vom oberen Haken herunterholen, wie sehen nochmal meine neuen Gummistiefel aus, warum sitzt jetzt ein anderes Kind auf MEINEM Platz, wieso Hausschuhe aufräumen, wie bekomme ich den Matschhosenverschluss zu, - oh nein - ich muss Pipi...usw. usw.

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Zu Beginn des neuen Kindergartenjahres dauert es eine ganze Weile bis alle angekommen sind. Es dauert unter Umständen bis zu einem halben Jahr. Das Gewöhnen an die neue Umgebung, die neuen Kinder, die neue Rolle innerhalb der Gruppe und die fremden Erwachsenen fordern so manchen Menschen heraus und bringen ihn an seine Belastungsgrenzen. Wie schön, dass zumindest den Kindern die sogenannte Eingewöhnungszeit zugestanden wird, wenn sie aus der Familie in eine institutionelle Betreuung wechseln.

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Bevor ein Fest begangen werden kann braucht es nicht nur einen guten Grund, sondern auch eine Zeit der Vorbereitung. Unser Grund am Ende des Kindergartenjahres ist, dass die ältesten Kinder nach drei oder vier Jahren bei uns nach den Sommerferien in die Schule gehen dürfen. Sie haben jetzt so viel über sich gelernt, können und kennen jetzt so viele Dinge, dass sie die Anforderungen und Erwartungen des Schulalltags an sie, meistern können. Das ist ein sehr guter Grund zu feiern!

Unsere Vorbereitungen starten schon 5 Wochen vor dem Fest, denn es ist ein Indianerfest und Indianer benötigen so mancherlei Dinge: einen Indianernamen, ein Stirnband, eine Trommel, eine indianertypische Bekleidung, einen Indianertanz und eine Bola (zum Büffel jagen!). 

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.....entstand in der vergangenen Waldwoche, die wir mindestens einmal im Jahr durchführen. Dazu starten wir um 9 Uhr mit Matschsachen und einem Frühstück ausgerüstet in den nahegelegenen Kottenforst. Dort suchen wir uns einen Platz, um zunächst gemeinsam zu frühstücken und nach 30 Minuten Fußweg muss das auch sein: keine 100 Kinderschritte von der Kita entfernt, schlägt das Anstrengungsbewusstsein bei den ersten Kindern Alarm. Es ist eine Herausforderung an seine 7 Sachen zu denken, sie selber auf dem Rücken zu transportieren, eine lange Strecke zu gehen, auf den Vordermann und die Nebenfrau zu achten, wenn man in der Gruppe geht, auf die letzten Paare zu warten, wenn man doch erstes Kind in der Reihe ist.... Das gemeinsame Ankommen, es sich gemütlich einrichten, zusammen beten und mit dem Essen zu beginnen ist ein ruhiger Start in der unbekannten Umgebung. Erst einmal ausruhen nach einem anstrengenden Marsch und erst einmal schauen, wo ich gelandet bin und überlegen, was ich hier gleich tun möchte.

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Evangelische Kindertagesstätte Witterschlick
Witterschlicker Allee 4  
53347 Alfter   
mail:  info@ev-kitawitterschlick.de  
Tel: 0228-642551

Termine

ab 25.11.2019
Entwicklungsgespräche mit den Eltern der "Hüpfenden Eichhörnchen". Bitte tragen Sie sich in die Terminliste an der Pinwand ein.

06.12.2019
Nikolausfrühstück

23.12.19 bis 01.01.20
Weihnachtsferien

ab 09.01.2020
Entwicklungsgespräche mit den Eltern der Mittelkinder. Bitte tragen Sie sich in die Terminliste an der Pinwand ein.

20.02.2020
Weiberfastnacht. Die Kita schließt um 13Uhr

24.02.2020
Rosenmontag. Die Kita bleibt geschlossen.

10.03.2020
Elternabend. Themenwünsche nimmt das Team gerne an.

22.03.2020
Familiengottesdienst um 9.30Uhr

23. und 26.03.2020
Osterkörbchenbasteln mit (Groß-) Eltern um 14.30h

03.04.2020
Osterfrühstück

14.04. bis 17.04.20
Osterferien

04. und 07.05.2020
Großelternnachmittage

18. bis 22.05.20
Waldwoche

05.06.20
Sommerfest von 15h bis 18h

19.und 20.06.2020
Indianderübernachtung der "Hüpfenden Eichhörnchen"

13.07. bis 31.07.20
Sommerferien